Training Gadgets GPS,SRM und co -Train by feel
In den letzten Jahren hat sich viel getan und mittlerweile ist der Einsatz von Powermetern, GPS Geräten und Uhren zum Standard geworden, sowohl im Profibereich als auch bei den Amateuren.
Inspiriert durch die Blogs meiner Biestmilch Kollegen hier ein kleiner Beitrag von mir dazu.
Ich selber setze beim LAUFEN außer einer normalen Stoppuhr keine Tools wie Pulsmesser oder GPS ein. Ich habe hier glaube ich ein sehr gutes Gefühl für die Geschwindigkeit und für die Belastung. Intervalle laufe ich hauptsächlich im Wald auf mit dem Fahrrad vermessenen Strecken. Im Ausland auf mir nicht bekannten Strecken mache ich die Belastungen auf Minutenbasis. Natürlich habe ich alle Gadgets schon mal ausprobiert , aber ich fühle mich einfach nicht wohl damit und mich macht es beim Laufen eher verrückt und blockiert mich im Kopf!
Für die Schlüsseleinheiten vor den wichtigen Rennen ( lange Läufe im Renntempo oder auch lange Intervalle) setzte ich seit 20 Jahren auf meinen Vater. Er begleitet mich auf dem Fahrrad. Ich bekomme einen Full Service: Getränke, Gels, km Angabe und Tempoangaben oder auch Tempovorgaben. Er kennt mich wie kein anderer ( außer Lothar). Er tritt mir gegebenfalls in den Hintern oder bremst mich , wenn ich es mal wieder übertreibe. DANKE, PAPA!
Auf dem RAD habe ich dieses Körpergefühl nicht so wie im Laufen und setzte hier seit 2007 auf einen Powermeter. Es hilft mir sehr mein Training besser zu steuern. Ich versuche hier aber auch immer wieder mein eigenes Körpergefühl zu trainieren und klebe die Watt Anzeige ab. Das erste Trainingslager werde ich auf meinem klassischen Rad mit einem normalen Tacho absolvieren. Einfaches Kilometer sammeln in der Sonne!
Fazit: Gerade im Einsteigerbereich ist das Gefühl für den Körper noch nicht so da. Die Tools sind ein gute Möglichkeit die Belastungen zu steuern. Finde es aber wichtig immer das Körpergefühl zu trainieren und nicht auf Gedeih und Verderb allen Vorgaben zu folgen. 200 Watt auf dem Rad oder 12 km/h beim Laufen fühlen sich je nach Vorbelastung, sei es durch vorherige Trainingseinheiten, klimatische Bedingungen oder auch einen stressigen Tag im Büro, sehr unterschiedlich an. Hier ist es wichtig seinen Körper zu kennen.
Falls ihr Interesse an den anderen Blogs habt hier die Links:
Daniel Schmoll - Lauftraining mit GPS
Ronnie Schildknecht - Get the Feeling
Terenzo Bozzone - The science of triathlon

