Lauftraining im Winter
Mittlerweile ist fast ganz Deutschland mit einer Eis- und Schneedecke bedeckt. Schon letztes Jahr bin ich immer wieder gefragt worden , wie ich mein Lauftraining bei diesen Bedingungen gestalte. Deswegen jetzt ein kurzer Bericht hierzu.
Da es für mich (fast) nichts schöneres gibt als morgens früh die Laufschuhe zu schnüren und durch den Wald zu rennen, versuche ich auch jetzt alle Trainingseinheiten im Wald zu machen. Ich sehe es einfach von der positiven Seite: Es gibt viel Kraft für die Wadenmuskulatur und die Fussstabilät wird auch trainiert!
Alle ruhigen Läufe finden wie gewohnt im Wald statt. Die meisten Trainingseinheiten sind im ruhigen Ausdauerbereich oder kraftbetont. Ich laufe nicht nach Kilometern sondern einfach auf Zeit und mache mich nicht verrückt mit dem Tempo, weil dieses je nach Untergrund und Temperatur sehr schwanken kann. Wir haben erst Anfang Dezember und die Grundlage für nächstes Jahr wird gelegt. Don´t panic!
Just "Run by Feel".
Einmal in der Woche mache ich ein eine Technikeinheit mit Sprints in der Halle.
Nur wenn es wirklich durch Glatteis oder absolut widrige Umstände gar nicht geht weiche ich auf das Laufband aus. Kommt aber äußerst selten vor im Rhein-Main--Gebiet.
Manchmal habe ich das Gefühl den Schritt durch das Schnee stapfen zu verlieren. Dann streue ich immer mal wieder eine schnellere Einheit (z.Z. hauptsächlich Fahrtspiel oder Berganläufe) auf geräumten Radwegen oder auf dem Laufband im Studio ein . Alles auf Minutenbasis! Berganläufe kann man super auf dem Band laufen und hat sogar den Vorteil, dass das ermüdende bergab laufen wegfällt.

